Perfect Dogs

nonverbale Hundeerziehung
artgerecht und gewaltfrei

Aktuelle Themen

Beitrag vom 26. Mai 2014

Die Motivation zu spielen
Die Frage warum Hunde Spielen ist eigentlich einfach zu beantworten: Weil es Spaß macht. Aber wie entsteht Spaß und warum spielen Welpen mehr als erwachsene Hunde? Welpen spielen auch anders als ihre Eltern. Wenn wir wissen wollen warum das so ist, sollten wir uns mit der Frage beschäftigen, woher die Motivation zu Spielverhalten eigentlich kommt. 


Beitrag vom 22. Januar 2013

Problemverhalten bestrafen
Unter dem Begriff Strafe verstehen wir eine Sanktion aufgrund eines bestimmten unerwünschten Verhaltens. Eine Strafe ist immer eine negative Interaktion, die gegen ein Bedürfnis des Hundes gerichtet ist. Aber nicht jede negative Interaktion wird von unserem Hund auch als Bestrafung empfunden. Am besten lässt sich dies am Beispiel einer Belohnung erklären. Bieten Sie Ihrem Hund für ein erwünschtes Verhalten zum Beispiel ein Stück Futter an und verweigert er Ihr Angebot, ist Futter in diesem Moment auch keine Belohnung. 


Beitrag vom 7. Dezember 2016

Impulskontrolle bei unerwünschtem Jagdverhalten
Durch Impulskontrolltraining soll das Jagdverhalten unseres Vierbeiners in kontrollierbare Bahnen gelenkt werden. Das Training an einer Reizangel oder einem Beute-Dummy verspricht den Hund bei echtem Wildkontakt abrufbar zu machen. In diesem Beitrag beleuchten wir die verscheidenen Trainingsmethoden zur Impulskontrolle und zeigen deren Grenzen auf. 


Beitrag vom 22. Januar 2013

Hierarchie
Wölfe wie Hunde leben in einer Hierarchie. Die Beziehungen der Tiere untereinander bezeichnet man als Rangordnung. Der Rang der Tiere zueinander bestimmt sich über den jeweiligen Freiraum. Dabei ist der Begriff Freiraum nicht mit dem menschlichen Verständnis von Freiheit zu verwechseln. Ein Freiraum beschreibt vielmehr den Entscheidungsspielraum eines Gruppenmitgliedes. Hierüber lassen sich Aussagen über die Rangposition der einzelnen Gruppenmitglieder treffen. Je größer der Entscheidungsfreiraum eines Rudelmitgliedes, desto höher ist sein Rang. 


Beitrag vom 22. Januar 2013

Was bedeutet Dominanz
Es gibt keinen Hund, der in jeder Situation dominant ist. Dominanz unter fremden Hunden existiert nicht permanent. Sie ist immer nur an eine bestimmte Situation gebunden. Bei einer Begegnung von Hunden während des Spazierganges handelt es sich meist immer um eine Konfrontation rudelfremde Tiere, die in erster Linie Konkurrenten sind. Auch wenn die Hunde sich kennen, bleiben Sie Konkurrenten. Sie haben keine klar definierte dauerhafte Beziehung zueinander wie Tiere innerhalb eines Familienverbundes, weshalb es auch keine formelle Dominanz geben kann. 


Beitrag vom 22. Januar 2013

Hyperaktivität bei Welpen
Tritt bei Hunden im erwachsenen Alter Hyperaktivität auf, liegen die Ursachen hierfür häufig im Welpenalter. Eine mögliche Ursache für Hyperaktivität liegt in der Erziehung des jungen Hundes. Ein Welpe kommt beinahe bedürfnislos zur Welt. Einzig das Bedürfnis nach Nahrung und nach der Nähe zur Mutter treibt die Kleinen an, etwas zu tun. Im Laufe der Zeit entwickeln sich immer mehr Bedürfnisse, die schnell zu Frustration führen, wenn sie nicht befriedigt werden. Diese Frustration äußern Welpen, wie auch Kinder, durch Lautäußerungen. Sie schreien, heulen oder winseln. 


Beitrag vom 31. Mai 2013

ADHS bei Hunden
ADHS unterteilt sich in zwei Bereiche, die auch unabhängig oder in unterschiedlicher Ausprägung auftreten können. AD (Aufmerksamkeitsdefizit) beschreibt die mangelnde Fähigkeit Umweltreize zu fokussieren oder zu priorisieren. Dadurch haben Kinder, die unter ADHS leiden, Probleme sich auf eine Sache zu konzentrieren, weil alle anderen Reize, die auf sie einwirken für sie die gleiche Priorität haben. 


Beitrag vom 8. November 2015

Ist das Verhalten unserer Hunde abhängig von ihrer Rasse?
Ist ein Hund beispielsweise aggressiv, besonders ängstlich oder hyperaktiv wird sein Verhalten häufig mit seiner Rasse begründet. Meist handelt es sich dabei jedoch um erlerntes Individualverhalten oder um arttypisches hündisches Verhalten. Ob es rassespezifisches Verhalten bei Hunden gibt, ist zum einen davon abhängig, ob Verhalten überhaupt vererbbar ist und zum anderen, ob es auch tatsächlich vererbt worden ist. 


Beitrag vom 21. Januar 2013

Mein Hund ist nicht erziehbar
Wenn dieser Satz fällt, ist meist auch die Motivation und die Freude am Umgang mit seinem Hund an einem Tiefpunkt angelangt und man versucht sich irgendwie mit den Problemen zu arrangieren, da sie scheinbar nicht zu ändern sind. 


Beitrag vom 22. Januar 2013

Stimme oder Clicker
Das Üben mit einem Clicker basiert auf einer Methode, erwünschtes Verhalten über einen konditionierten Verstärker zu bestätigen und Ihrem Hund eine Belohnung anzukündigen. Der Clicker ist ein überbrückendes Signal. Es verbindet ein erwünschtes Verhalten mit einer Belohnung. 


Beitrag vom 5. August 2013

Was bedeutet Unterordnung in der Hundeerziehung?
Der Begriff Unterordnung hat seinen Ursprung in den frühen Jahren der Hundeausbildung, wo Hunde als Gebrauchshunde im Militär- oder Polizeidienst ausgebildet wurden. Auch heute wird der Begriff zum Beispiel bei der Begleithundeprüfung verwendet.  


Beitrag vom 19. Oktober 2013

Rasse gleich Klasse?
Die meisten Menschen, die einen Hund adoptieren, orientieren sich bei der Wahl ihres neuen Familienmitgliedes an den bekannten Hunderassen. Die unzähligen Bücher über die verschiedenen Rassen suggerieren dem Leser, dass jede Rasse bestimmte Wesenseigenschaften mitbringt. So denkt der Hundefreund, dass er bei einer bestimmten Rasse auch bestimmte Wesensmerkmale miterwirbt, wie Sonderausstattung bei einem Auto. 


Beitrag vom 22. Januar 2013

Kastration bei Problemverhalten
Häufig fällt die Entscheidung zur Kastration eines Hundes in der Hoffnung, durch den Eingriff eine positive Veränderung des Verhaltens zu bewirken. Andere befürchten, dass der Eingriff eher negative Folgen haben könnte. Der Glaube, dass zum Beispiel Rüden durch die Entfernung der Hoden fett, faul, charakterschwach und bösartig werden, ist immer noch weit verbreitet. 


Beitrag vom 22. Januar 2013

Abbruchsignale
Wollen Sie ein Abbruchsignal konditionieren, überlegen Sie vorher, warum Sie dieses Kommando überhaupt brauchen. Ein allgemeingültiges Kommando für alles das, was wir nicht wollen, gibt es nicht. Ein Abbruchsignal wie zum Beispiel das Kommando „Nein“ hat für einen Hund keinen Inhalt, da es kein Verhalten von ihm erwartet. 


Beitrag vom 27. September 2014

vererbte Rudelstellung
Beim Auffinden von Lösungsansätzen für Problemverhalten unserer Hunde ist der gemeine Hundehalter von Natur aus sehr kreativ. Sei es durch das Beschreiten von spirituellen Erkenntniswegen, durch das Auffinden von störenden Wasseradern oder durch das Pendel, was den Weg ins unbewusste des Hundes öffnen soll. Es gibt beinahe nichts was es in der Hundehaltung nicht gibt. Nicht neu, aber gerade aktuell ist die Theorie von der vererbten Rudelstellung. 


Beitrag vom 11. August 2013

Die Strassenhunde von Peru
Auf der Suche nach dem ursprünglichsten aller Hunde in Peru, dem Peruanischen Nackthund, hatten wir die Gelegenheit das Verhalten der unzähligen Straßenhunde zu beobachten. Aber nicht nur die Hunde weckten dabei unser Interesse sondern auch die Menschen, die dort mit den Hunden lebten. 


Beitrag vom 11. August 2013

Konditionierung von alternativem Verhalten
Im Zeitalter der sanften Hundeerziehung ließt man immer öfter, wie Problemverhalten ausschließlich durch die positive Verstärkung eines Alternativverhaltens geändert werden kann. Rein kaufmännisch betrachtet lassen sich derartige Methoden derzeitig gut verkaufen. In Zeiten wo wattebauschwerfende Problemlöser Hochkonjunktur haben und esoterische, spirituelle, ja sogar telepathische Lösungsansätze als Allheilmittel für Problemverhalten angeprangert werden, scheint die Konditionierung von Alternativverhalten bald schon antiquiert. 


Beitrag vom 23. Oktober 2015

Ein Jagdhund in der Familie
Viele Halbwahrheiten kursieren in den Köpfen von Hundehaltern, wenn es um den Mythos Jagdhund geht. Im Grunde genommen müssten Jagdhunde jedoch wesentlich besser als Familienhunde geeignet sein als andere, schaut man sich das Anforderungsprofil eines jagdlich geführten Hundes an.