Perfect Dogs

nonverbale Hundeerziehung
artgerecht und gewaltfrei

Kastration bei Problemen

Häufig fällt die Entscheidung zur Kastration eines Hundes in der Hoffnung, durch den Eingriff eine positive Veränderung des Verhaltens zu bewirken. Andere befürchten, dass der Eingriff eher negative Folgen haben könnte. Der Glaube, dass zum Beispiel Rüden durch die Entfernung der Hoden fett, faul, charakterschwach und bösartig werden, ist immer noch weit verbreitet.

Grundsätzlich beseitigt bzw. reduziert die Kastration nur die Probleme, die aus direkt testosteronabhängigen Verhaltensweisen entstehen. Dazu gehören beim geschlechtsreifen Rüden das Streunen auf der Suche nach läufigen Hündinnen, Unruhe, ständiges Jaulen, Futterverweigerung und vermehrte Reizbarkeit, die sich bei ihnen mit starkem Sexualtrieb entwickeln, wenn eine Hündin in der Nachbarschaft läufig ist.

Durch Kastration werden Rüden jedoch nicht zwingend ruhiger. Kastrierte Rüden neigen durch die veränderte Stoffwechsellage eher zum Fettansatz und ab einem gewissen Übergewicht natürlich auch zur Entwicklung eines entsprechenden kräfteschonenden Verhaltens. Aber dieses Problem lässt sich durch richtige Fütterung leicht vermeiden. Die Absenkung des Testosteronspiegels an sich hat keine Auswirkung auf das Temperament, den Bewegungsdrang oder das Lautäußerungsverhalten. Auch unerwünschtes Verhalten, das aus dem Revierverhalten des Hundes resultiert, kann nicht durch medizinische Eingriffe beseitigt werden. Kastrierte Hunde

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