Perfect Dogs

nonverbale Hundeerziehung
artgerecht und gewaltfrei

Die Nase bei der Arbeit

Wölfe wie Hunde haben erstaunliche kognitive Fähigkeiten. Sie besitzen ein wesentlich besseres kartografisches Gedächtnis als wir Menschen. Nicht nur ihre Laufwege und Reviergrenzen können sich Wölfe exakt einprägen, sondern insbesondere auch, wo sich in ihrem Revier potenzielle Beute aufhält und wo Gefahren, Feinde und Konkurrenten lauern. Sie wissen, wie sich ihre Beute innerhalb des Reviers bewegt, wann Jungtiere zu erwarten sind und wann die beste Jagdzeit ist. Auch im schwierigsten Gelände finden sie immer den Weg zurück. Sie folgen dabei ihrem Eigengeruch, den sie auf dem Hinweg hinterlassen haben. Sie orientieren sich an ihrem eigenen Urin und Kot und an den Gerüchen, der durch die Schweißdrüsen an ihren Pfoten auf ihren Laufwegen zurückgeblieben ist.

Die meiste Zeit sind Hunde damit beschäftigt, Informationen über ihr Revier zu sammeln. Ein Hund verlässt sich hierbei ausschließlich auf seine olfaktorischen Fähigkeiten, d. h. auf seinen Geruchssinn. Den Informationsgehalt, den wir mit unseren Augen aufnehmen, erhalten unsere Vierbeiner durch ihre Nase. Mit ihrem extrem sensiblen Geruchssinn sammeln die Jäger Informationen über den Gesundheitszustand von Beutetieren. Sie können in Abhängigkeit von Wind und Duftkonzentration Gerüche noch in einer Entfernung von 10 km wahrnehmen. Am Geruch von Speichel, Exkrementen und anderen im Revier befindlichen Körperflüssigkeiten können sie erkennen, ob die Beutetiere, die in ihrem Revier leben, gesund sind. Ebenso riechen sie, wenn Tiere verwundet sind oder wenn Wunden schlecht verheilen oder eitrig sind. Sie verfolgen bei ihren Kontrollgängen durch das Revier mit ihrer Nase den Verlauf von Heilungs- oder Genesungsprozessen von Beutetieren. Auch am Geruch von Kot und Urin erkennen die Tiere den Zustand ihrer Beute. All diese Indizien

Den vollständigen Beitrag können Sie in unserem Buch "Das Alpha Projekt" nachlesen.


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