Perfect Dogs

nonverbale Hundeerziehung
artgerecht und gewaltfrei

Begrüssung auf hündisch

Das Begrüßungsritual zwischen zwei oder mehreren Menschen dient dazu, dem Gegenüber seinen Status und seine Akzeptanz als Kommunikationspartner zu bestätigen. Unseren steinzeitlichen Vorfahren dienten die kommunikativen Signale dazu, genau wie bei unseren Hunden, die Absichten des jeweils anderen erkennen zu können.

Mittlerweile gehört es zur Verhaltensetikette und zur guten Sitte, sich zu begrüßen und sich zum Beispiel die Hand zu geben. Längst geht es nicht mehr darum, Friedensangebote an sein Gegenüber zu senden. Obwohl, was empfinden Sie, wenn der andere Ihre Begrüßung nicht erwidert oder er Ihnen demonstrativ nicht die Hand gibt, obwohl Sie ihm Ihre anbieten. Meist sind diese Personen dann auch nicht gerade unsere besten Freunde. Begrüßungsriten haben sich zum Ausdruck der Beziehung zwischen den betreffenden Parteien entwickelt. Bei all unseren Begrüßungsformen gilt, dass man ein Lächeln dem Gegrüßten zeigt, wenn man erfreut ist über das Zusammentreffen. Wir haben im Laufe der Zeit viele weitere Formen der Begrüßung entwickelt, die unserem Gegenüber zeigen, ob wir uns bei einem Wiedersehen freuen und wie stark diese Freude ist. Dabei nehmen wir einander in den Arm und herzen uns nach allen Regeln der Kunst. All diese Rituale sind Teil unserer zwischenmenschlichen Kommunikation geworden und dienen der gegenseitigen Anerkennung und Wertschätzung.

Weil wir es nicht besser wissen, zeigen wir unserem Hund auf die gleiche Art, dass wir uns freuen, ihn wiederzusehen. Ein Hund hingegen kann mit derartigen Begrüßungsriten wenig anfangen.

Den vollständigen Beitrag können Sie in unserem Buch "Das Alpha Projekt" nachlesen.


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